Frühstück im Dunkeln mit anderen Augen sehen...

Frühstücken im Dunkeln (v.l.n.r.): Kuttin Christoph, Santner Chiara, Innerhofer Pascal, Bauer Michael

Im Rahmen des Ethik Unterrichtes besuchte die Klasse 2Ec den Salzburger Blindenverband.

„Blinde hören nicht besser, sie hören nur aufmerksamer“ sagte der Obmann des Salzburger Blindenverbandes, Josef Schinwald und gab Antworten auf viele Fragen, wie Blinde den Alltag bewältigen.

Die SchülerInnen erlebten bei diesem Lehrausgang durch Selbsterfahrung, mit welchen Schwierigkeiten blinde Menschen zu kämpfen haben. Wie mit dem Blindentaststock der Weg gefunden wird oder welche akustischen beziehungsweise visuellen Hilfsmittel Blinden zur Verfügung stehen. Außerdem wurde vermittelt, wie wichtig es gerade für Blinde ist, dass Baustellen gesichert sind und Blindenleitsysteme nicht durch Maschinen, Werkzeuge, etc. verstellt werden.

Bei diesem Lehrausgang mussten die SchülerInnen den Weg vom Eingangstor zum Seminarraum mit Augenbinde und Blindentaststock bewältigen. Beim „Frühstück im Dunkeln“ stellten sich die Lehrlinge dann der Herausforderung, sich blind „bei Tisch“ zu orientieren: Wie finde ich einen Platz? Wann ist die Tasse voll? Wie erwische ich die Marmelade und nicht den Honig? Dabei wurden natürlich Getränke verschüttet…

Kuttin Christoph „Wir haben selber erfahren, welchen schwierigen Aufgaben sich Blinde stellen müssen. Aufgaben, die für uns selbstverständlich sind. Es war ein sehr aufregender Lehrausgang, der uns viel Spaß gemacht hat.“